Dieser Text ist vielleicht nur für Menschen, die mich und meine Familie bzw. Storys über dieselbe kennen. Alle anderen sollen sich damit nicht langweilen und fröhlich von meinem Licht/Schatten - Tag lesen oder auf den nächsten Post warten ^^
okay, ihr, die ihr mich persönlich kennt, wisst dass ich nicht immer so arrogant bin wie jetzt gleich.
Aber mich oder meine Selbstdarstellung (auch Weblog genannt) als unreif zu beschreiben *atmet tief ein* das verlangt nach ner kurzen Zusammenfassung.
Sorry. Niemand ist zum Lesen gezwungen.
Ich...
- habe mit 18 einen eigenen Job angenommen, weit unter meinem Niveau, nur um den Flug nach Kanada selbst zu zahlen
- habe mein Abitur alleine, ohne irgendwelche Hilfen, Unterstützung und Mogeleien (außer in Reli vielleicht) in den letzten 12 Jahren gemacht.
- für das soziale Protokoll: ja, ich habe Freunde, man stelle sich das einmal vor.
- gebe Grund zum Angeben, mit Erfahrung als Rettungsschwimmer, (Chef)redakteur der Schülerzeitung und Geschäftsführerin der Schülerfirma - seit der 9. Klasse rein ehrenamtliche Arbeiten die ich nur aus ideologischen Gründen verfolgt habe. Ernsthaft.
- kann mir schon seit Kindergartenalter die Schuhe allein zubinden
- habe mit 19 in einem anderen Land, mit anderer Sprache alleine Arbeit und Wohnung gefunden und einen radikalen Strich unter die Pubertät gesetzt.
- kann mich sogar noch an einiges aus meinen Geschichts- und Deutschstunden erinnern.
- habe verschiedene Freunde und Boyfriends kommen und gehen sehen
- habe aus einigen Fehlern gelernt, andere noch nicht gemacht
- unterhielt mich immer gerne mit dir über Politik, Gesellschaft, Menschen und Geschichte.
Du...
- musstest erstmal stundenlang in deinem Terminkalender blättern um meiner Mutter damals als wir Kleinkinder waren beim Babysitten zu helfen, während sie mit 40 Grad Fieber im Bett lag
- hast dir bei meiner Jugendweihe mit der Entschuldigung "ja auf die anderen Enkel aufpassen zu müssen" nur den offiziellen Teil angeschaut.
- erziehst eine Frau die konsequent geliehene Bücher in die Badewanne schmeißt und regst dich darüber auf, dass ich dich dann bitte Leihgaben gut zu behandeln.
- telefonierst nicht einmal an Weihnachten mit mir, wenn ich 8000 km weit westlich bin
- erzählst Leuten, die ich nur vom Hörensagen kenne, die aber angeblich meine Verwandten sind von meinen tollen Abiergebnissen und was ich nicht sonst noch alles mache. In all den Jahren haben wir uns ja dank 3 bis 4 Mal Treffen im Jahr richtig gut kennengelernt und du hast mich dank dieser Treffen ja wirklich bei meinen Ergebnissen unterstützt.
- überweist mir Geld zur Jugendweihe. Mit den anderen Enkeln fährst du nach Disneyland Paris.
- wusstest nicht, dass mein größter Traum ein Trip nach Disneyland Paris war.
- bist um einiges anders als dein Mann, den ich schätze, ehre und mag.
- gibst mir bei jedem der seltenen Gespräche Hoffnung, dass wir uns doch wieder verstehen. Um sie dann durch ein Kommentar hintenrum zu zerstören.
... bist sowas von unreif.
Ich kann vergeben und lasse meine Wunden heilen. Es sei denn du schneidest sie regelmäßig auf.
...
VERDAMMT und ja ich rege mich auf!!! Wie unreif von mir, du hast Recht. Denn wenn "reif sein" das heißt was du darunter verstehst - dann bin ich es gerne NICHT.
An die betreffende Person: wenn du das liest, kannst du
a) mir deinen Standpunkt per Mail/Brief/Telefonat erklären (für letzteres bin ich auch gerne bereit, dich anzurufen) und endlich mal mit mir direkt reden
b) deinen Mann mir deinen Standpunkt erklären lassen
c) dich bei allen drüber aufregen und mir nichts sagen
d) dich bei niemandem aufregen, trotzdem bockig sein und mir nichts sagen.
Ich bevorzuge Variante a.
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Dienstag, 27. Februar 2007
Mittwoch, 21. Februar 2007
Licht aus. Tür zu. Nur du. - ein Dank.
Ich schließe alle anderen Tabs als ich begreife worum´s dir geht.
Meine Augen werden feucht. Ein bisschen. Aber eigentlich weine ich fast jeden Tag ohne Tränen.
Nein, hier ist es nicht warm. Meine Zigarette halte ich mittlerweile sehr sicher, ich kann wenn ich rauche in meiner Tasche kramen ohne dass sie mir aus der Hand fällt. Es macht mir Angst. Nicht die Sucht, sondern die Sicherheit. Sicherer, ernster bin ich geworden.
Noch nie habe ich so viele Tränen vergossen. Noch nie so wenig gelacht. Vieles ernst genommen, weniges emotional. Und du, du kämpfst den selben Kampf wie ich. Da ist es egal ob ich im Alltag Englisch spreche und du Deutsch. Auch du nimmst mittlerweile manches ernster als früher.
Du wirst erwachsener, die Menschen um dich herum werden es.
Trotzdem bleiben wir beide.
Du warst es den ich anrufen wollte, als es mir dreckig ging. Du bist der an den ich denke, wenn ich von Arbeit nach Hause gehe. Meine Gedanken sind nur halbfertig, die Dialoge nie gesprochen - die Lücken schmerzen.
Als ich Tomte hörte fragte ich mich welche meiner Freundschaften diese letzte große sein und bleiben würde. Mit dir habe ich nie gerechnet. Du bist es.
Du fehlst mir. Dich liebe ich.
Jetzt weine ich. Dreckshund, du!
Meine Augen werden feucht. Ein bisschen. Aber eigentlich weine ich fast jeden Tag ohne Tränen.
Nein, hier ist es nicht warm. Meine Zigarette halte ich mittlerweile sehr sicher, ich kann wenn ich rauche in meiner Tasche kramen ohne dass sie mir aus der Hand fällt. Es macht mir Angst. Nicht die Sucht, sondern die Sicherheit. Sicherer, ernster bin ich geworden.
Noch nie habe ich so viele Tränen vergossen. Noch nie so wenig gelacht. Vieles ernst genommen, weniges emotional. Und du, du kämpfst den selben Kampf wie ich. Da ist es egal ob ich im Alltag Englisch spreche und du Deutsch. Auch du nimmst mittlerweile manches ernster als früher.
Du wirst erwachsener, die Menschen um dich herum werden es.
Trotzdem bleiben wir beide.
Du warst es den ich anrufen wollte, als es mir dreckig ging. Du bist der an den ich denke, wenn ich von Arbeit nach Hause gehe. Meine Gedanken sind nur halbfertig, die Dialoge nie gesprochen - die Lücken schmerzen.
Als ich Tomte hörte fragte ich mich welche meiner Freundschaften diese letzte große sein und bleiben würde. Mit dir habe ich nie gerechnet. Du bist es.
Du fehlst mir. Dich liebe ich.
Jetzt weine ich. Dreckshund, du!
Freitag, 16. Februar 2007
breathe...
es ist nacht
ob es regnet... ich weiß nicht
egal
ich steh auf
nehm meinen mantel
checke das feuerzeug in der seitentasche
trete in den hausflur
mit teppich
trotzdem kalt
ich vermisse sie, ihn - dich auch
bin gesund
habe arbeit
bin heil
my plane didn´t crash
neue wege
neue ziele
der fahrstuhl ist da
ich trete heraus
die zigarette brennt
und springe
ob es regnet... ich weiß nicht
egal
ich steh auf
nehm meinen mantel
checke das feuerzeug in der seitentasche
trete in den hausflur
mit teppich
trotzdem kalt
ich vermisse sie, ihn - dich auch
bin gesund
habe arbeit
bin heil
my plane didn´t crash
neue wege
neue ziele
der fahrstuhl ist da
ich trete heraus
die zigarette brennt
und springe
Samstag, 10. Februar 2007
Nicht du fehlst mir
Nein, du fehlst mir nicht.
Mir fehlt bestimmt nicht deine Leopardenbettwäsche beim Aufwachen. Oder der Zigarettengestank in jedem Zimmer. Kleingeistige Diskussionsbeiträge und Witze unter der Gürtellinie fehlen mir auch nicht. Genauso wenig wie Grundsatzstreitereien darum ob ich gehe, wann ich gehe, warum überhaupt.
Ich muss dir jetzt nichts mehr erklären. Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen für Entscheidungen, die ich aus tiefstem Herzen treffe. Und ich zerbreche mir nicht mehr den Kopf darüber, wie ich dich für meine Welt öffnen kann.
Du fehlst mir wirklich nicht.
Was mir fehlt ist das Gefühl beim Aufwachen wenn man für eine Minute denkt, dass einfach alles richtig ist. Mir fehlen Momente in denen ich glaubte, dass wir trotz aller Unterschiede für immer glücklich sein könnten. Mir fehlt die Aufregung, wenn ich eine SMS bekomme. Die Nervosität vor jedem Treffen. Mir fehlt das Gefühl.
Das Gefühl vermisse ich. Du warst der einzige der mir dieses Gefühl seit Jahren geben konnte. Deshalb bist du mir nicht egal.
Fehlen tust du mir aber nicht.
Mir fehlt bestimmt nicht deine Leopardenbettwäsche beim Aufwachen. Oder der Zigarettengestank in jedem Zimmer. Kleingeistige Diskussionsbeiträge und Witze unter der Gürtellinie fehlen mir auch nicht. Genauso wenig wie Grundsatzstreitereien darum ob ich gehe, wann ich gehe, warum überhaupt.
Ich muss dir jetzt nichts mehr erklären. Ich muss mich nicht mehr rechtfertigen für Entscheidungen, die ich aus tiefstem Herzen treffe. Und ich zerbreche mir nicht mehr den Kopf darüber, wie ich dich für meine Welt öffnen kann.
Du fehlst mir wirklich nicht.
Was mir fehlt ist das Gefühl beim Aufwachen wenn man für eine Minute denkt, dass einfach alles richtig ist. Mir fehlen Momente in denen ich glaubte, dass wir trotz aller Unterschiede für immer glücklich sein könnten. Mir fehlt die Aufregung, wenn ich eine SMS bekomme. Die Nervosität vor jedem Treffen. Mir fehlt das Gefühl.
Das Gefühl vermisse ich. Du warst der einzige der mir dieses Gefühl seit Jahren geben konnte. Deshalb bist du mir nicht egal.
Fehlen tust du mir aber nicht.
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