Ich bin 19... ich habe keine Ahnung, was das heißt oder nicht bedeutet.
Arbeit - okay. Macht Spaß, bringt Geld, nicht mehr, nicht weniger.
One moment.
Deprimiert, scheiße, dreckig sind die Worte, mit denen ich gerade meine Stimmung umrahmen würde. Der nächste Kunde kommt zur Kasse.
One moment. One fake smile.
and you realise how your live has changed.
Noch nie hat mein falsches Lächeln so ehrlich ausgesehen, dass mein Gegenüber automatisch selbst ehrlich freundlich lächeln muss.
Ich bin verdammt gut geworden.
FUCK.
Party - Smalltalk. Mit Alkohol erträglich, macht keinen Spaß.
Und ich frage mich wie oft ich noch sagen werde dass ich aus Deutschland "south of Berlin" komme, weil niemand Leipzig kennt? Und nein, ich studiere hier nicht ich mache ein Working - Holiday - Programm, arbeite also nur. Und ja, ich habe gerade erst die Schule beendet. Nein, wirklich, ich bin erst 19! Haha, ja ich sehe wirklich älter aus, du bist nicht der Erste der mir das sagt. Ach, du bist also aus Ontario, wie hats dich denn nach Vancouver verschlagen....
KOTZ
Jetzt mal ganz im Ernst, können wir uns nicht einfach über das gute Essen, die Scheißmusik oder die besoffenen Freunde unterhalten? Von mir aus auch eine Diskussion über den Sinn des Lebens und warum Gandhi ihn suchte, aber bitte - ein Wettkampf in "Wie langweilig kann ich ein Gespräch gestalten?" reizt mich echt nicht.
...
Weiter:
Neben mir sitzt eine Freundin, die schon zu Beginn der Party rotzhacke ist. Andere gehen um sie herum und fragen sie, ob es ihr gut geht.
Nein, ich bin nicht mehr die Kleine, die deprimiert, besoffen und müde im Sessel hängt.
Nein, ich werde nur selten die sein, die besorgt den Kopf streichelt.
Und ich nehme dir garantiert nicht deine "Bacardi Breezer"-Flasche weg um deinen Alkoholkonsum zu zügeln.
irgendwie...
Alles schon gesehen, dieselbe Story auf Finnisch, Deutsch, Englisch.
Anstrengend ist allein Sex auf Englisch. Auch ne Feststellung wert, vielleicht eine der wichtigsten, die ich hier gerade mache.
Irgendwann bin ich wieder in Leipzig.
Ich träume von weniger Einsamkeit, dem Gefühl meinen Gegenüber zu kennen so wie es einmal war.
Kannst du dich erinnern, als das alles begann, als Frankreich und Parkhaus nur Worte waren?
Das war damals.. wir kannten uns,
wir waren eine Person, lebten miteinander, kein Tag ohne Stundengespräch, kein Wochenende ohne Party und der Talk früh um sieben am Handy.
Sunrise... foggy sky ... I´m glad to hear your voice.
Back. Flash... never ever gonna be the same.
Ich bin ernster, ich bin soviel scheißernster, ich hasse das was das Leben macht und hoffe auf die Freude, die wiederkommt.
Ihr werdet älter, wir haben jeder ein eigenes Leben.
Ich habe ganz kurz von außen gesehen, wieviel ihr mir wert wart - jetzt sind wir nicht mehr da.
Als Verbindung die Erinnerung... verblasst. Ein Strang reißt.
Die Wand rot angestrichen wird sie nie wieder so weiß wie damals.
Hoffnung auf neue Farben.. von irgendwo anders...
Gebt mir mein Lachen zurück.
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Montag, 26. Februar 2007
Freitag, 23. Februar 2007
glühwürmchen
Moments. Thats all we get. Nothing more.
Und ich frage mich wohin wir eigentlich laufen?
Klar hat jeder ein Ziel, das er verfolgt. Manche mehr, manche weniger stark.
Auf unserem Lauf treffen wir ständig Menschen und unterhalten uns eine Weile, vorausgesetzt wir haben gute Ausdauer, beide. Manche fallen zurück, manchmal lassen wir uns zurück fallen.
Gibt es wirklich Menschen die bis zum Ende neben dir schwitzen,
denen du deinen letzten Tropfen Wasser reichst und wir klopfen uns gegenseitig auf die Schulter?
Klar gibt es die paar, die einen nur dumm von der Seite anlabern, einem Kraft und Energie nehmen und am Ende verfehlt man vielleicht wegen denen sein Ziel. Wir versuchen Sie von den wirklichen Begleitern zu unterscheiden.
Die Frage für mich ist, ob wir je ein Ziel hatten. Ob sich der Lauf überhaupt lohnt? Im Endeffekt ist alles was bleibt, die kleinen Momente im Alltag an die wir uns klammern und die uns Kraft zum Überleben geben. Reicht das wirklich aus? Soll das wirklich alles sein?
Es muss.
Verschwitzt wische ich mir über die Stirn. Und das war erst das Aufwärmen.
Wieviel Kraft werde ich noch verlieren, wie weit wachsen, wie oft ans Anhalten, wie oft ans Sprinten denken? Werde ich irgendwann anhalten, alle anderen einfach weiter rennen lassen? Bleibe ich irgendwann mit dir stehen?
Und wir sehen uns an, beide keine Luft mehr, froh hier nebeneinander zu stehen.
... moments ...
thats all we get, nothing more
Und ich frage mich wohin wir eigentlich laufen?
Klar hat jeder ein Ziel, das er verfolgt. Manche mehr, manche weniger stark.
Auf unserem Lauf treffen wir ständig Menschen und unterhalten uns eine Weile, vorausgesetzt wir haben gute Ausdauer, beide. Manche fallen zurück, manchmal lassen wir uns zurück fallen.
Gibt es wirklich Menschen die bis zum Ende neben dir schwitzen,
denen du deinen letzten Tropfen Wasser reichst und wir klopfen uns gegenseitig auf die Schulter?
Klar gibt es die paar, die einen nur dumm von der Seite anlabern, einem Kraft und Energie nehmen und am Ende verfehlt man vielleicht wegen denen sein Ziel. Wir versuchen Sie von den wirklichen Begleitern zu unterscheiden.
Die Frage für mich ist, ob wir je ein Ziel hatten. Ob sich der Lauf überhaupt lohnt? Im Endeffekt ist alles was bleibt, die kleinen Momente im Alltag an die wir uns klammern und die uns Kraft zum Überleben geben. Reicht das wirklich aus? Soll das wirklich alles sein?
Es muss.
Verschwitzt wische ich mir über die Stirn. Und das war erst das Aufwärmen.
Wieviel Kraft werde ich noch verlieren, wie weit wachsen, wie oft ans Anhalten, wie oft ans Sprinten denken? Werde ich irgendwann anhalten, alle anderen einfach weiter rennen lassen? Bleibe ich irgendwann mit dir stehen?
Und wir sehen uns an, beide keine Luft mehr, froh hier nebeneinander zu stehen.
... moments ...
thats all we get, nothing more
Mittwoch, 21. Februar 2007
Licht aus. Tür zu. Nur du. - ein Dank.
Ich schließe alle anderen Tabs als ich begreife worum´s dir geht.
Meine Augen werden feucht. Ein bisschen. Aber eigentlich weine ich fast jeden Tag ohne Tränen.
Nein, hier ist es nicht warm. Meine Zigarette halte ich mittlerweile sehr sicher, ich kann wenn ich rauche in meiner Tasche kramen ohne dass sie mir aus der Hand fällt. Es macht mir Angst. Nicht die Sucht, sondern die Sicherheit. Sicherer, ernster bin ich geworden.
Noch nie habe ich so viele Tränen vergossen. Noch nie so wenig gelacht. Vieles ernst genommen, weniges emotional. Und du, du kämpfst den selben Kampf wie ich. Da ist es egal ob ich im Alltag Englisch spreche und du Deutsch. Auch du nimmst mittlerweile manches ernster als früher.
Du wirst erwachsener, die Menschen um dich herum werden es.
Trotzdem bleiben wir beide.
Du warst es den ich anrufen wollte, als es mir dreckig ging. Du bist der an den ich denke, wenn ich von Arbeit nach Hause gehe. Meine Gedanken sind nur halbfertig, die Dialoge nie gesprochen - die Lücken schmerzen.
Als ich Tomte hörte fragte ich mich welche meiner Freundschaften diese letzte große sein und bleiben würde. Mit dir habe ich nie gerechnet. Du bist es.
Du fehlst mir. Dich liebe ich.
Jetzt weine ich. Dreckshund, du!
Meine Augen werden feucht. Ein bisschen. Aber eigentlich weine ich fast jeden Tag ohne Tränen.
Nein, hier ist es nicht warm. Meine Zigarette halte ich mittlerweile sehr sicher, ich kann wenn ich rauche in meiner Tasche kramen ohne dass sie mir aus der Hand fällt. Es macht mir Angst. Nicht die Sucht, sondern die Sicherheit. Sicherer, ernster bin ich geworden.
Noch nie habe ich so viele Tränen vergossen. Noch nie so wenig gelacht. Vieles ernst genommen, weniges emotional. Und du, du kämpfst den selben Kampf wie ich. Da ist es egal ob ich im Alltag Englisch spreche und du Deutsch. Auch du nimmst mittlerweile manches ernster als früher.
Du wirst erwachsener, die Menschen um dich herum werden es.
Trotzdem bleiben wir beide.
Du warst es den ich anrufen wollte, als es mir dreckig ging. Du bist der an den ich denke, wenn ich von Arbeit nach Hause gehe. Meine Gedanken sind nur halbfertig, die Dialoge nie gesprochen - die Lücken schmerzen.
Als ich Tomte hörte fragte ich mich welche meiner Freundschaften diese letzte große sein und bleiben würde. Mit dir habe ich nie gerechnet. Du bist es.
Du fehlst mir. Dich liebe ich.
Jetzt weine ich. Dreckshund, du!
Samstag, 17. Februar 2007
MSN
Du schreibst mich immer gleich an wenn ich am Wochenende online bin, weil du nur am Wochenende zu Hause bist. Du freust dich wie ein Schneekönig von mir zu hören.
In Wahrheit nerven mich deine ständigen Anspielungen auf was mal war, mein Liebesleben und alles drum herum echt. Das zeige ich dir aber nicht, weil ich dich lieb hab. Also schreibst du mich weiter an und wir labern weiter über unser beider Liebesleben.
Und ganz ganz unterbewusst merke ich, wie dankbar ich dir bin. Dass du mich immer noch anschreibst. Und ich bin manchmal so ein Arsch. Danke. Und zum 1000sten Mal: HDGDL.
In Wahrheit nerven mich deine ständigen Anspielungen auf was mal war, mein Liebesleben und alles drum herum echt. Das zeige ich dir aber nicht, weil ich dich lieb hab. Also schreibst du mich weiter an und wir labern weiter über unser beider Liebesleben.
Und ganz ganz unterbewusst merke ich, wie dankbar ich dir bin. Dass du mich immer noch anschreibst. Und ich bin manchmal so ein Arsch. Danke. Und zum 1000sten Mal: HDGDL.
Ehrlichkeit
Wenn ich dich mag, und wenn du mich magst und wenn wir zusammen viel Spaß haben und auch schlechte Zeiten überstehen - dann umarm ich dich.
Wenn ich dich nicht kenne, nicht mag, du mir generell unsympathisch bist und ich dich auf dieser Party zufällig wiedererkenne - dann umarm ich dich nicht.
Und geb dir auch kein Küsschen auf die Wange.
Wenn du scheiße baust sag ich nicht, dass du gerade ein klitzekleines Fehlerchen gemacht hast, dass aber bestimmt alles wieder gut wird. Ich sag dir, dass du scheiße gebaut hast und fett arbeiten musst um da wieder raus zu kommen.
Wenn ich scheiße baue merke ich das. Unabhängig davon darfst du es mir gerne EIN Mal sagen.
Vergessen werde ich es schon nicht.
Wenn ich dich mag bin ich für dich da, auch wenn dein größtes Problem gerad der Haarausfall deines Hundes ist.
Mir ist dann egal, ob du auf Kosten deiner Eltern lebst und nicht mal den Kinobesuch selbst zahlst. Weil ich dich mag.
Wenn du mich magst hörst du mir zu, vergisst mich nicht und ich vergesse dich nicht.
Wenn ich dich mag, zeige ich dir meine Welt. Ohne Grenzen. Alles. Ohne Täuschungsversuch.
Du musst mir dafür nicht deine zeigen.
Wenn ich dich mag, sage ich noch lange nicht I love you.
Wenn ich dich nicht kenne, nicht mag, du mir generell unsympathisch bist und ich dich auf dieser Party zufällig wiedererkenne - dann umarm ich dich nicht.
Und geb dir auch kein Küsschen auf die Wange.
Wenn du scheiße baust sag ich nicht, dass du gerade ein klitzekleines Fehlerchen gemacht hast, dass aber bestimmt alles wieder gut wird. Ich sag dir, dass du scheiße gebaut hast und fett arbeiten musst um da wieder raus zu kommen.
Wenn ich scheiße baue merke ich das. Unabhängig davon darfst du es mir gerne EIN Mal sagen.
Vergessen werde ich es schon nicht.
Wenn ich dich mag bin ich für dich da, auch wenn dein größtes Problem gerad der Haarausfall deines Hundes ist.
Mir ist dann egal, ob du auf Kosten deiner Eltern lebst und nicht mal den Kinobesuch selbst zahlst. Weil ich dich mag.
Wenn du mich magst hörst du mir zu, vergisst mich nicht und ich vergesse dich nicht.
Wenn ich dich mag, zeige ich dir meine Welt. Ohne Grenzen. Alles. Ohne Täuschungsversuch.
Du musst mir dafür nicht deine zeigen.
Wenn ich dich mag, sage ich noch lange nicht I love you.
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